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TLN eV

Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen auf unseren neuen Internetseiten. Hier findet Ihr alle Informationen zum Tauchen in Niedersachsen, dem Tauchsport Landesverband Niedersachsen e.V., seinen Vereinen in und um den VDST. Wir wünschen Euch viel Vergnügen beim Stöbern in den neuen Seiten. Vieles wird noch ergänzt, verbessert und neu gestaltet. Ein Grund mehr, sich öfter mit unserem Internetangebot zu beschäftigen.


Letzte Änderung am Montag, 19. Juni 2017 um 14:12:28 Uhr.


Tauchen, Zelten, Stockbrot, Bingo und viel mehr…

Gegen Freitag-Nachmittag trudelten langsam die Vereine mit ihren Jugendgruppen ein.
Und pünktlich um 19 Uhr startete das jährliche Tauchevent mit dem Wichtigstem, dem Essen. ;o)
Nun waren Alle gesättigt und zufrieden.

Das TLN-Jugend Event Tauchen&Zelten wurde damit offiziell von Dörte Papendieck und Rainer Tegenkamp mit dem ORGA-Team Martje Schmidt und Franziska Leihe eröffnet.

Die anwesenden Vereine TGP Papenburg, TV Delphin Cloppenburg, Oldenburger Delphine, TC Stelle und TSV Anderten wurden herzlich begrüßt.

Und damit man auch weiß mit wem man taucht, gab es zu Beginn ein Kennlern-Bingo für die Kinder- und Jugendlichen.
Die erste Hürde war geschafft, nun wussten alle u.a. wer schon mal ein Jahr im Ausland gelebt hat oder die gleiche Augenfarbe hat.
Eine weitere Überraschung wartete in Form eines Wettbewerbs auf die Jugend, aber dazu später.

Am Samstag wurden wir von der Sonne begrüßt und nach dem Frühstück ging es für einige zum Apnoe-Workshop, den Elmar Walhorn durchführte oder auch zum Tauchen.
Zwischendurch gab es eine Gulaschsuppe zur Stärkung. Am Nachmittag stand der Foto-Workshop mit Lisa Manschack auf dem Plan oder auch wieder Tauchen.
Und schon war der Tag fast vorbei und das Abendprogramm stand an.

Nach dem zweiten leckeren Grillabend wurde der Gewinner des Wettbewerbs auserkoren.
Die Jugend hatte die Aufgabe in ihren „Schokoriegel-Gruppen“ ein Werbeplakat für ihr eigenes Tauchevent zu gestalten.
Per Applaus-Abstimmung kamen zwei Gruppen in die engere Wahl und mit der 1-2-oder-3-Auswahl stand der Sieger dann fest.
Mit ihrem Plakat über das Wracktauchen heimste die Gruppe ‚Race‘ den ersten Platz und somit sommerliche Smoothie-Trinkflaschen ein.

Aber es wäre nicht die TLN-Jugend, wenn nicht noch etwas auf die Jugendlichen gewartet hätte. ;o)
Und so gab es am Lagerfeuer noch leckeres Stockbrot zu speisen und wir ließen den Abend gemütlich in großer Runde ausklingen.

Auch Sonntag startete der Tag mit „Guten Morgen, Guten Morgen, Guten Morgen Sonnenschein …“ und das Frühstück konnte im Freien genossen werden.
Der Countdown für die letzten Tauchgänge und Abnahmen wurde eingeläutet und um 13 Uhr wurden alle verabschiedet.

Alles in allem stand das chillaxen und viel Spaß auf der Tagesordnung und im nächsten Jahr sehen wir uns hoffentlich alle vom 15.-17. Juni 2018 wieder am Sundhäuser See!

Franzi

P.S. Bilder der Veranstaltung folgen, ein Bericht vom Fotoworkshop findet Ihr unter Informationen->Meldungen und Berichte

Berichte vom Trainer C Lehrgang aus Hildesheim

Donnerstag, 18. Mai 2017 - 09:21 Uhr
Emotionales Protokoll von Mittwoch, 17.05.2017

Tag 5 – Knock, knock, knockin‘ on Himmelsthür
Auch der fünfte Tag beginnt mit einem einfachen und kurzen Frühstück. Dabei muss heute erstmal geklärt werden: „Wer ist eigentlich Dennis?“ und „Wurden vielleicht unsere Autos aufgebrochen?“ – Dennis hatte in der Nacht sehr laut draußen rumgeschrien und man versucht nun das, was die einzelnen Teilnehmer gehört hatten, zu einer sinnhaften Geschichte zusammen zu setzen. Trotz des Austausches über Dennis, ist es ein ruhiges Frühstück. Es wird noch früh genug wieder zu Diskussionen und intensiven Gesprächen kommen, denke ich mir, und genieße die Ruhe.
Alle finden sich dann in unserem hellen und heute wieder sehr sonnigen Seminarraum ein. Wir lauschen zunächst dem fast sachlichen Protokoll von Janna und dann dem sehr emotionalen Protokoll von Joachim. Dabei gibt es einige Lacher! Alle werden etwas wacher und die Stimmung hebt sich.
Micha erwähnt noch kurz, wann Ulli kommt und wie wir ihn gemeinsam freundlich begrüßen sollen, äh, wollen! Alle lachen. „Was habt ihr gegen Ulli?“ - „Nichts Wirksames!“ – Die Stimmung steigt.
Weiter geht’s! Die Tauchgangsberechnung soll Micha mit uns machen, hat Ulli ihm gesagt. Er findet nach kurzem Suchen die Folien und in aller Schnelle wird ein erster TG berechnet! Und noch ein Wiederholungs-TG! Alle kennen die Berechnungsweise und hetzen mit Micha durch die Folien. Und was ist jetzt mit dem Luftverbrauch? Micha übergibt an Rainer.
Rainer muss an die Flipchart, die von Micha auch „Zettel“ genannt wird, und vorrechnen. Ganz nach dem Motto „Haben ist besser als brauchen!“ rechnet Rainer auch für den Sicherheitsstopp mit der Grundzeit-Tiefe des TGs! Micha und Janna versuchen ihn zu überzeugen, dass der Stopp auf 5 m mit 1,5 bar berechnet wird. Aber Rainer bleibt bei seiner Meinung: „Haben ist besser als brauchen! So sind wir auf jeden Fall auf der sicheren Seite.“
Ulli kommt in den Raum und alle so: „Guten Morgen, lieber Ulli!“ Ulli begrüßt alle in seiner mittlerweile gewohnt introvertierten Art (mit Fachbegriffen kenn ich mich nicht so aus, ich hoffe, das ist jetzt das richtige Fremdwort)! - Die Freude über Ulli’s Erscheinen überkommt alle Teilnehmer!
Mark kommt als nächster an den „Zettel“ und nachdem geklärt werden konnte, dass man in der Oberflächenpause keine Luft aus der Pressluftflasche benötigt, berechnet er souverän den Luftverbrauch für den Wiederholungs-TG.
Die Ausbilder erinnern uns an die Knotenkunde und überlassen uns in eine kurze Pause! Alle fangen nochmal an zu üben und wiederholen in kleinen Gruppen die verschiedenen Knoten!
Ulli baut sich vorne auf und erwähnt ganz nebenbei, dass er die Übung mit den Knoten nur eingeworfen hat, weil „jemand“ die Fahne des VDST offensichtlich mit einem einfachen Doppelknoten bzw. einem Hausfrauenknoten befestigt hatte. Damit das nicht wieder passiert, mussten also alle nochmal üben! Dann beginnt er mit dem Thema „Bewegung mit DTG“. - Schade, jetzt hatten wir alle so fleißig geübt! Aber wir üben und lernen ja für‘s Leben! - Ulli schafft es trotz seiner ruhigen Art die „provozierende“ Vortrags- bzw. Unterrichtsmethodik (= Provokationsmethode) anzuwenden und leitet so eine Diskussion über Wechselatmung ein! Die Teilnehmer lassen sich voll auf das Thema ein und diskutieren hitzig. Als Anschauungsfiguren für alle Probleme, die bei Luftnot und Wechselatmung auftreten können, stehen Mark und Nicole während der Diskussion vorne. Alle Teilnehmer reden in ihr Rollenspiel hinein und die beiden versuchen die Beschreibungen darzustellen. Dabei kommen sich die beiden immer näher und geben sich gegenseitig Sicherheit.
Auch in der folgenden Diskussion über die Rettung eines verunfallten Tauchers gibt es viele Meinungen und ein paar Empfehlungen, über die ich hier aber nicht schreiben darf.
In Kleingruppen und in der Gesamtgruppe einigen wir uns noch auf die Inhalte und eine sinnvolle Reihenfolge für die Durchführung des „artgerechten“ Schnuppertauchens als Vorbereitung auf den heutigen Schwimmbad-Block.
In Form eines Kettenquiz fliegen dann noch viele schlaue Fragen und Antworten durch den Raum, bis wir nach der intensiven Vormittagsarbeit in die Mittagspause gehen.
Nach dem Mittagessen, bei dem diesmal aus Rücksicht auf einen anderen Lehrgang ausnahmsweise mal nicht gegrölt wurde, geht es auf zum Schwimmbad - wie gewohnt mit vollem Bauch und eigentlich im Fresskoma. So sind wir zumindest alle sehr entspannt, als es dort mit dem Schnuppertauchen losgeht. Jeder bekommt nun noch einmal mit viel Einfühlungsvermögen und teilweise an der Hand geführt, das Tauchen erklärt und beigebracht. Ein schönes Gefühl! Wir sind alle sehr entspannt, als wir uns wieder sammeln, und bringen auf Aufforderung eines Ausbilders hin unser Gerät nach ganz hinten auf den Grund des Beckens. Gemütlich kommen alle wieder am Beckenrand an, als ich plötzlich laut und deutlich folgende Anweisung vernehme: „Jetzt alle zu ihrem Gerät! Das Gerät unten anziehen und 5 Bahnen schnell mit Gerät tauchen! Schnell! Schnell!“ Die Entspannung ist vertrieben und alle heizen los. „Pitsch, platsch, blubb blubb!“ Schließlich kommen wir hechelnd wieder am Beckenrand zusammen. - „Na Guido, wie viele Bahnen waren das bei dir?“ fragt einer der Lehrgangsleiter.
Mit schlappen Gliedern und Kaffeedurst kommen wir wieder bei der KSB- Sportstätte an und treffen uns im Seminarraum für die nächsten Referate:
Danni erklärt uns den Schwimmbad-Blackout, verschiedene Methoden zum Druckausgleich und die Partnersicherung beim Apnoe. Mit Danni würden wohl alle gerne Apnoe tauchen.
Uwe N. erzählt uns etwas über den Tauchreflex und wir alle fragen uns, wie man eigentlich bei der Beobachtung von Enten deren Herzschlag sehen kann.
Dann berichtet Anja uns über Dehydratation und erklärt uns den Henry Gauer Effekt, der die Ursache dafür darstellt, dass wir nach dem Tauchen immer schnell wohin müssen.
Anschließend bereitet Mark uns passend zu dem heutigen Schwimmbadblock auf den ersten Freigewässertauchgang vor. Einige Teilnehmer können es kaum noch abwarten mit Mark den ersten Tauchgang zu machen und einen lobenden Schulterklopfer zu bekommen! Nur Ulli ist noch nicht ganz überzeugt und obwohl er selbst auch sehr schüchtern ist, redet er Mark gut zu, etwas lauter und betonter vorzutragen.
Uwe H. bringt uns mit seinem Vortrag dazu ernsthaft über den regelmäßigen Ausdauersport nachzudenken - und das schafft er sogar ziemlich schnell. Da wäre glatt noch Zeit, um dreimal um den Fußballplatz zu laufen. Doch dazu kommt es nicht.
Stattdessen berät uns Joachim, was wir machen können, wenn Tauchanfänger Stress oder Angst entwickeln. - Ach, hätten wir doch alle so eine vertrauenserweckende Art wie Joachim!
Bevor wir zum Abendessen gehen, erläutert Nicole uns noch die Baderegeln des Auricher Schwimmbades und was wir bei „Benutzung“ eines Schwimmbades immer genau beachten müssen.
Puh, ganz schön viel, was wir uns merken sollen! Da haben wir und jetzt aber wirklich das Abendbrot verdient!
Tag 5 ist geschafft! Zumindest der Pflichtteil…

PS: Nach dem Abendbrot gibt es noch eine kleine Werbeveranstaltung von Flo für das Tauchen auf der Insel La Reunion! Unterstützt durch Katrin werden wir zu dieser Werbeveranstaltung alle mit einem zur vorgestellten Region passenden Getränk begrüßt! Vielen Dank dafür - und natürlich auch für den tollen Vortrag, Flo! Wir klopfen an die Himmelsthür!
Protokollantin: Maike K.

Donnerstag, 18. Mai 2017 - 09:20 Uhr
Sachliches Protokoll vom 17.05.2017

Sachliches Protokoll vom 17.05.2017
Aufsteller:
U. N.
Uhrzeit
Vorgang
07:45 Uhr
Frühstück.
08:33 Uhr
Beginn des fünften Ausbildungstages, Begrüßung duch Micha.
08:35 Uhr
Sachlicher Bericht von Janna.
08:38 Uhr
Emotionaler Bericht von Joachim.
08:46 Uhr
Hinweis von Micha, heute morgen keine Referate, Uli ist nicht da.
08:50 Uhr
Vortrag von Micha, Thema "Tauchgangsberechnung".
09:00 Uhr
Berechnung des Luftverbrauches durch Rainer.
09:04 Uhr
Ulli ist da, alle: "Guten Morgen, lieber Ulli".
09:11 Uhr
Ulli geht, Micha "DLRG-Prüfungen = Disaster" (Redaktionshinweis: ironisch gemeint)
09:20 Uhr
Pause
09:35 Uhr
Hinweis von Ulli zur Knotenkunde von gestern. Notwendig in der TL - Prüfung. Die Verwendung zeigt Proffessionalität.
09:37 Uhr
Exkurs von Ulli zu Kopfschmerzen nach em DTG tauchen.
09:41 Uhr
Vortrag von Uli Thema: "Wechselatmung", anschließend Diskussion über Sinn und Unsinn. Fazit, notwendig nur für Prüfungen.
09:50 Uhr
Vorführung der Wechselatmung durch Nicole + Mark. Diskussion
10:14 Uhr
Diskussion "Oktopusatmung"
10:16 Uhr
Vortrag von Ulli, Thema "Rettung eines bewusstlosen Tauchers". Diskussion
10:22 Uhr
Rettung eines bewusstlosen Tauchers laut VDST ausschließlich von vorne.
10:34 Uhr
Vortrag von Ulli, Thema: "Konfuguration für Ausbilder Teil 1".
10:41 Uhr
Gruppenarbeit zum Thema: "Chronologische Reihenfolge beim Schnuppertauchen".
10:59 Uhr
Die Empfehlungen des VDST zum Schnuppertauchen werden aus dem Internet zu Rate gezogen.
11:10 Uhr
Plakate aufgeängt, Vorstellung des Inhaltes durch Nicole und Joachim.
11:12 Uhr
Eindringlicher Hinweis von Ulli: Durchführung Schnuppertauchen in Schwimmbad ähnlichen Verhältnissen nur durch Trainer C mit *** u. höher.
11:37 Uhr
Vortrag von Ulli Thema: "Kommunikation".
11:40 Uhr
Ulli verteilt ein Kettenquiz zur kurzen Auflockerung auf dem *-Nivau.
11:55 Uhr
Mittag.
13:00 Uhr
Treffen an der Schwimmhalle.
13:15 Uhr
Schwimmbadübung Schnuppertauchen, 1. Gruppe.
13:45 Uhr
Schwimmbadübung Schnuppertauchen, 2. Gruppe.
14:15 Uhr
Gerätetraining: Gerät ablegen, Anschwimmen, Aufnehmen, 5 Bahnen AK. Erklärung zur Luftaufnahme unter Belastung.
15:00 Uhr
Pause
15:24 Uhr
Referat von Daniela, Thema: "Sicherheit beim Apnoe-Tauchen im VDST".
15:54 Uhr
Referat von Uwe N., Thema: "Der Tauchreflex".
16:10 Uhr
Pause
16:21 Uhr
Referat von Anja, Thema "Dehydratation".
16:44 Uhr
Referat von Mark, Thema "Der erste Freigewässertauchgang".
17:06 Uhr
Referat von Uwe H. Thema "Auswirkungen von Ausdauersport auf das Herz-Kreislaufsystem".
17:24 Uhr
Referat von Joachim, Thema "Umgang mit Stress und Angst bei einem Tauchanfänger".
17:50 Uhr
Referat von Nicole, Thema "Unfallmanagement im Hallenbad".
17:50 Uhr
Michas Uhr, 17:49 Uhr. Verstoß des Aufstellers gegen §1.
18:07 Uhr
Ende Tag fünf. Abendessen. Ende des Protokolls.

Mittwoch, 17. Mai 2017 - 08:37 Uhr
Emotionales Protokoll von Dienstag, 16.05.2017

Protokoll Emotional Trainer C in Hildesheim 16.05.2017 von Joachim
Ich bin wach. Nach einer schönen Dusche und einem ausgiebigen Frühstück von einem Büfett, dass einem 5-Sterne Hotel würdig ist, geht es auch gleich am Hausriff ins Wasser. Freundliche Annemonenfische begrüßen mich und gleich neben der dicken Muräne steht ein wunderschöner Feuerfisch im Wasser. Das wird ein schönes Foto. Hey, wer nimmt mir das Licht? Oh, eine Gruppe Delfine tummelt sich um mich herum. Die machen aber komische Geräusche. Hört sich an, wie mein Wecker.
Mist. Ich bin jetzt wirklich wach. Nach einem angemessenen Frühstück bei dem sanften Säuseln des Geschirrspülers, dem fröhlichen Zwitschern der Handys und dem aufgeregten Schnattern der Anwärter, versammeln wir uns hochmotiviert im Schulungsraum. Anja ruft uns mit ihrem fast sachlichen Protokoll in Erinnerung, was wir denn so am Vortag schönes gemacht haben und Richard ergänzt durch sein fast emotionales Protokoll die Höhen und Tiefen des Tages. Das ist dann auch eine schöne Einleitung zu den folgenden Referaten einzelner Anwärter. Den Anfang macht Holger mit einem Referat über die Gefahren und Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen. Holger beeindruckt mich damit, wie stilsicher er zarte Poesie in dieses harsche Thema einbinden kann. Auch die digitale Natur der Technik (geht, geht nicht) meistert er mit einer nahezu fatalistischen Ruhe. Erstaunlicherweise folgt auf die obligatorische Frage nach Fragen und Anmerkungen eine ehrfürchtige Stille. Die Ausbilder müssen diese höfliche Zurückhaltung anscheinend noch erlernen. So erfahren wir dann doch, was an diesem meisterlichen Vortrag noch zu verbessern ist. Und schon geht es mit Richards Referat über die Planung und Organisation eines Seminars weiter. Es ist schön dabei zu erleben, wie wir uns gegenseitig unterstützen. Der freundliche Aufforderung „Nimm doch meinen Presenter“ folgt er dankbar. Gleich zu Beginn beeindruckt auch Richard mit schön gestalteten Folien, in die er gekonnt passende Bilder eingearbeitet hat. Dann hält er auch noch die Zeitvorgabe perfekt ein. Boah! Muss er denn die Messlatte so hoch halten? Das treibt dann auch gleich den Angstschweiß auf die Stirn unseres nächsten Referenten. Sven berichtet uns von den Aufgaben des Trainers im Verein. Völliges Unverständnis ruft die Ächtung des Klappspatens bei dem Tiefen-Junkie-Wettbewerb hervor. Sven erzählt doch eine ganze Menge über die diversen Aufgaben eines Trainers. Autsch. Das könnte in viel Arbeit ausarten. Dann kommt auch noch die Ermahnung ob unserer Vorbildfunktion und dass wir ja auch immer voll motiviert zum Training erscheinen sollten. Uih. Da muss ich wohl noch einige liebgewonnene Angewohnheiten überdenken, wie Nasepopeln und Arschkratzen am Beckenrand. Und auch das Whisky-Tasting mit 10 Sorten sollte ich wohl nicht unbedingt am Abend vor dem Training einplanen. Die anschließende Offenbarung Svens über seinen Wrack-ähnlichen Zustand überrascht uns dann doch, da wir es während des Referats nicht bemerken konnten. Nach diesem Block mit Referaten werden unsere Emotionen durch eine Kleinigkeit durcheinander gewürfelt. Ulli wirft uns diverse kleine Stricke zu. Sind wir so schlecht, dass wir uns aufhängen sollen? Nicht nur das. Nach den Stricken schleudert er uns auch noch merkwürdige Namen entgegen, die ich zuerst für Schimpfwörter gehalten habe. Aber das Team funktioniert. Schnell werde ich darüber aufgeklärt, dass Schotsteg, Kreuzknoten und Palsteg keine üblen Beleidigungen sind, sondern kunstvolle Knoten (quasi das Origami des Seemanns). Der Ulli ist schon ein Fuchs. Damit wir nicht ganz so traurig sind, dass er uns für den Rest des Tages in der alleinigen Obhut von Micha belassen muss, haut er uns mal eben noch eine Anschiss um die Ohren, dass wir unsere Badelatschen, Flossen und Brillen gefälligst nicht im Weg liegen lassen sollen. Das wird dann noch über seine Ansichten über das Abnehmen der Maske zwischen den einzelnen Übungen ergänzt und wir wünschen ihm noch einen schönen Tag.
Jetzt ist es an der Zeit, dass uns Micha mal zeigt, wie ein Referat auszusehen hat. Das Thema ist Sicherheitsstandards für das Apnoetauchen im Hallenbad. Das dabei gezeigte Bild löst bei mir schon wieder eine emotionale Verwirrung aus. Zum Punkt Sicherung des Apnoe-Partners zeigt er ein Bild zweier Kröten Unterwasser. Also, die männlichen Kröten in meinem Teich umklammern ziemlich brutal und gnadenlos alles, was sich bewegt und nicht rechtzeitig abgehauen ist. Meint der das wirklich so? Aus meinen Überlegungen über das Anwenden der Kröten-Sicherung beim Apnoe werde ich gerissen, da Anja durch die Demonstration von „Tap talk blow“ die Gelegenheit hat, Sven mal so richtig ganz ganz doll zu tätscheln. Zu Svens großer Erleichterung ist Anja dann doch recht sanftmütig. Bei den anschließenden Referaten von Micha über Hilfsmittel beim Apnoe und Tipps und Tricks zur Trainingsplanung bleibt es dann doch erfreulich entspannt. Allerdings ist es doch schon fies, das bejubelte „zur Verfügung stellen“ seiner gesammelten Trainingspläne auf die Zeit nach der Lehrprobe zu verschieben. Bis zum Mittagessen können wir uns dann noch mit den Knoten beschäftigen. Die meisten können bei diesem Bonding für Einsteiger auch wieder entfesselt werden. Jetzt nur noch schnell Essen und ab ins Schwimmbad. Dort bereitet sich jede Gruppe gemeinschaftlich auf die Aufgabe vor, 25m Streckentauchen für das Rettungsschwimmerabzeichen zu schaffen. Die verbleibende Zeit nutzen wir, um uns gegenseitig einige Übungen und Spiele zu zeigen. Wo wir schon bei einer DLRG-Übung sind, passt doch auch die anschließende Prüfung zur Rettungsschwimmer-Theorie ins Programm. Nach dieser Prüfung wird hitzig darüber diskutiert, wozu denn jetzt der Paketsprung gut sein soll und ob die Lungenvene jetzt zum Herzen führt oder doch weg vom Herzen. Die Köpfe laufen heiß. Eis Essen wäre jetzt eine super Idee. Den Abschluss bildet ein Referat über Tauchausbildung im Hallenbad mit einem Leitfaden für Ausbilder. Ich bin mir sicher, dass Micha etwas darüber erzählt oder träum ich doch noch?

Mittwoch, 17. Mai 2017 - 08:36 Uhr
Sachliches Protokoll vom 16.05.2017

Sachliches Protokoll für Dienstag den 16.05.2017
In gewohnt schwungvoller Manier begrüßte uns Ulli im Unterrichtsraum und teilte uns mit, dass der heutige Tag unter Michas Regie laufen würde.
Micha erklärt als ersten Punkt des Tages die Unterkunftsplanung für die Theorieprüfung in Geeste. So sind Unterkünfte und Verpflegung von Samstag auf Sonntag für die Teilnehmer vorgesehen und die Prüfung beginnt am Samstag um 10 Uhr. Wer am Vortag anreisen möchte, soll Bescheid sagen.
Als Einstieg in die Teilnehmerbeiträge des heutigen Tages trug Anja das sachliche und Richard das emotionale Protokoll von gestern vor. Im Anschluss folgten die ersten Referate. Zunächst stellte und Holger Gefahren bei Bade-, Boots- und Eisunfällen und das Verhalten bei solchen vor. Unterbrochen wurde er dabei von widerwilliger Technik, die von Micha gezähmt wurde. Holger ließ sich davon überhaupt nicht aus der Ruhe bringen und lieferte eine souveräne Leistung ab. Im Anschluss führte uns Richard entspannt in die Planung und Organisation eines Seminars ein und Sven erklärte uns die Aufgaben des Trainers im Verein, als wenn er nie etwas anderes gemacht hätte als zu unterrichten. Mit ihren Antworten auf die Fragen von Ulli und Micha bewiesen alle drei, dass sie souverän im Stoff standen. Es gab einige wertvolle Hinweise, was bis zur Prüfung verbessert werden könnte. Ulli nutzte die Chance und wies uns auf die steuerlichen Aspekte der Übungsleitervergütung hin.
Bevor es in die Pause ging, verteilte Ulli diverse Tampen und Seile und teilte uns mit, wir sollten uns mit Palstek, Achtknoten, Kreuzknoten, Schotstek und Feuerwehrknoten vertraut machen und wissen wofür die einzelnen Knoten genutzt würden. Damit wurden wir in unsere morgendliche Pause entlassen und hatten damit auch gleich die Beschäftigung für die Pause gefunden. Die Wissenden zum Thema Knoten gaben ihre Erfahrung gerne weiter und führten uns in die Geheimnisse des richtigen Bindens ein.
Nach der Pause erhielten wir von Micha einen Unterricht zum Thema Apnoe und anschließend zur Trainingsplanung. Da wir frühzeitig mit dem Stoff durch waren, blieb uns noch etwas Zeit unsere Trainingspläne und Vorträge zu optimieren, bevor wir zum Mittagessen gingen.
Nach einem leckeren Mittag und einer kurzen Pause begaben wir uns zu unserer täglichen Wassereinheit ins Schwimmbad. Heute unter „erschwerten Bedingungen“ mit vier Gruppen auf drei Bahnen. Unsere Aufgabe bestand darin uns in den Gruppen eigenständig auf die 25m Streckentauchen ohne ABC für das Rettungsschwimmabzeichen vorzubereiten. Jeder sollte im Laufe der Trainingseinheit mindestens einmal diese Strecke zurücklegen, den Zeitpunkt durften wir selbst wählen. Einige Gruppen entschieden sich nach einer kurzen Vorbereitung direkt die Aufgabe anzugehen und danach noch etwas Spaß im Wasser zu haben. Andere führten eine umfängliche Vorbereitung, zum Teil mit Entspannungseinheit am Beckenrand, durch und stellten sich dann der Aufgabe.
Frisch geduscht stürzten wir uns im Anschluss in die Theorieprüfung für den DLRG Silber. 35 Fragen Multiple Choice stellten uns auf Grund ungewohnter Fragestellung und zum Teil wissenschaftlich fragwürdiger Formulierung vor unerwartete Herausforderungen, die jedoch alle erfolgreich meisterten.
Zum Tagesabschluss teilte Micha noch einmal sein Wissen mit uns und führte uns in die Geheimnisse des Hallenbadtrainings ein, bevor er uns in den „Feierabend“ entließ. Es wurde bis zum Abendbrot fleißig an Präsentationen und Trainingsplänen gearbeitet und Protokoll geschrieben. Mit dem Abendessen endet dann auch dieses Protokoll, denn nicht alles muss für die Nachwelt festgehalten werden.

Dienstag, 16. Mai 2017 - 16:08 Uhr
Der dritte Tag - emotional...

Richard Böser Hildesheim, den 15. Mai 2017
Trainer C – Anwärter 2017

DOSB Trainer C – „Sporttauchen“ Aufbaukurs vom 13. bis 19. Mai 2017

Veranstaltungsort: Kreissportbund (KSB) Hildesheim, Jahnstraße 52, 31137 Hildesheim
Seminarleitung: Ulrich (Ulli) Beyer (TL 3), Michael (Micha) Rohde (TL 3)
Anwesende: siehe Teilnehmerliste Skript
(zwei Teilnehmer reisen erst am Abend an)

Emotionales Protokoll vom 15. Mai 2017
Nach einem, mittlerweile gewohnten Frühstück bei dem erneut das Fehlen von „nur Frischkäse“ bemängelt wurde stand heute der Umzug in den oberen Schulungsraum an. Nachdem die Tafel unter einiger Mühe die Treppe hochgehievt werden konnte bewunderten wir den deutlich moderneren Raum.
Nach der freundlichen Vorstellung unseres heutigen Ausbilders David und den Protokollen wurde die Freude über das neue Domizil bereits gedämpft. Der Beamer wollte zunächst nicht und auch die Jalousien durften nicht bewegt werden. Doch die Erleichterung ließ nicht lange auf sich warten als Michael den Beamer, und der Wirt die Jalousien zum Laufen brachte.
Erleichterung stellte sich auch bei anderen ein, Uwe dessen Autoproblematik problemlos mit der Versicherung geklärt werden konnte und vielleicht auch bei manchem Teilnehmer als klar wurde, dass der Tag mal ohne Ulli und Micha ablaufen würde. Die Erkenntnis das auch die Vortragsfolien einiger Referenten sich nicht perfekt an Ullis Vorgaben von Samstag hielten, könnte ebenso zur Erleichterung beigetragen haben.
Es folgten einige Stunden Vortrag von David über viele Aspekte der Bewegungsausbildung beim Tauchen. Hierbei holte er sich immer gerne Trainer C Anwärter mit ins Boot. So wurde Maike als Sportlehrerin nicht nur einmal gefragt, oder zu Rate gezogen.
Die interessante Theorie wurde um 12 Uhr durch das Mittagessen unterbrochen. Leider waren nicht alle von der Wahl erneut Geflügel anzubieten überzeugt. Ebenso wurde die Schwimmbadzeit vorverlegt, direkt hinter das Mittagessen. Und das bei Ausdauertraining? Bei Training mit DTG könnte man vielleicht wenigstens Blei sparen.
Im Bad konnten wir verschiedene Arten des Ausdauertrainings kennen lernen und spätestens beim High Intensity Intervall Training kamen fast alle in Fahrt. Pulstechnisch war alles von 130 bis knapp 200 vertreten. Ganz vorbildlich verlief das Training zwar nicht, so gab es kein Cool Down am Ende und manch Trainer musste vom „Schweigefuchs“ an das Training erinnert werden, aber es war anstrengend und lehrreich.
Nach dem Training ging es zurück in den Schulungsraum. Der Tag wurde länger und alle waren über die Versorgung mit Kaffee froh, welcher leider nicht sehr lange hielt. Noch enttäuschter als ich über den schnell eintretenden Mangel an Kaffee war Anja über den Verlust ihrer Uhr, welche trotz eifriger Suche im Schwimmbad und auf dem Weg dorthin zunächst nicht gefunden wurde.
Der Höhepunkt des Nachmittags war eine eifrig geführte Diskussion über einen Graphen zum Energiestoffwechsel. ATP, KP, Energiebereitstellung? Wie funktioniert das alles jetzt genau? Doch wiedermal zeigte sich, dass sich unsere Gruppe gut ergänzt. Nach einigen Erklärungen (biologische aber auch technische) divergierte das Verständnis der ganzen Gruppe letztendlich doch gegen 100%.
Als alles zum Ende kam wurde Anja von Michael auch mit ihrer Uhr überrascht – Ende gut, alles gut.
Das T-Shirt Komitee stellte ihren Fortschritt vor und finanzielle Entscheidungen wurden getroffen bis es ans Abendessen ging. Dieses wurde begleitet von hitzigen und Missverständnis vollen Diskussionen darüber wie denn die Lehrprobe auszusehen habe. Anschließend beschlossen die meisten diese direkt anzugehen….




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